Kontrastmittel
im Röntgen ist eine relativ strahlendichte Substanz, die dem Patienten je nach Fragestellung in die Blutgefässe gespritzt oder fast jede andere mögliche natürliche oder unnatürliche Körperöffnung appliziert wird, um bei den anschliessend angefertigten Aufnahmen eine höhere Aussagekraft zu erzielen (klingt vielleicht schlimmer als es ist, in der Regel bemerkt der Patient kaum etwas davon). Sehr häufig wird das bei Computertomographien angewandt, hier wird typischerweise eine jodhaltige Lösung in die Venen gespritzt; dabei ist es zum Teil sehr wichtig, dass die richtige Flussgeschwindigkeit für das Kontrastmittel (KM) erzielt wird und die anschliessende Untersuchung fast auf die Sekunde genau im richten Moment danach gestartet wird. Bislang haben wir das KM immer - nach Missionsspital-Art - von Hand gespritzt; seit wenigen Tagen ist nun aber endlich der Injektor in Betrieb, den uns die Firma Ulrich medicals - zusammen mit einem grossen Karton von zugehörigem Verbrauchsmaterial - gespendet hat (s. Foto). Da aufgrund von Personalmangel häufig nur ein einzelner Mitarbeiter am CT tätig ist, bedeutet das eine enorme Arbeitserleichterung für uns - die Zeiten, in denen ich an der Konsole im Bedienraum die Untersuchung eingestellt habe, dann dem Patienten von Hand das KM gespritzt habe und dann wieder rausgespurtet bin, um rechtzeitig die “Start”-Taste zu drücken, sind endlich vorbei. Und abgesehen davon können wir nun einige zusätzliche relevante Untersuchungsprotokolle anwenden, die ohne so einen Injektor nicht durchführbar sind. Herzlichen Dank also an die Firma Ulrich medicals für ihre Unterstützung!


